Treffen der Raffinerie Pensionäre - Raffinerie Heide begrüßt 140 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Meldorf

Hemmingstedt – Wieder einmal folgten zahlreiche ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einladung der Raffinerie Heide zum jährlichen Pensionärstreffen in die Meldorfer Erheiterung. Damit zeigten sie ihre Verbundenheit und das noch immer bestehende Interesse an den Entwicklungen des ehemaligen Arbeitgebers.
Auch für das Wiedersehen und den Austausch mit alten Wegbegleitern wird die Veranstaltung genutzt. „Ich freue mich immer sehr, meine Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen und gemeinsam die Erinnerung an alte Zeiten aufleben zu lassen“, berichtet Rudolf Sachnik an dem Nachmittag. Rudolf Sachnik gehörte der Raffinerie 45 Jahre an und war unter anderem in der Instandhaltung tätig sowie langjähriges Betriebsratsmitglied. „Dabei interessieren mich auch die aktuellen Themen, mit denen sich der Raffineriestandort befasst“, fügt er hinzu.

Mit ihm fanden sich rund 140 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Meldorf ein, um sich nach der Begrüßung durch den Betriebsratsvorsitzenden Claus-Peter Schmidtke bei Kaffee und Kuchen sowie einem gemeinsamen Abendessen auszutauschen. Geschäftsführer Jürgen Wollschläger nutzte den Veranstaltungsrahmen, um über die positive Entwicklung des Unternehmens zu berichten. Mit einem zukunftsgewandten Blick sprach er auch die Themen, die die Raffinerie in den kommenden Jahren beschäftigen werden, an. „Unsere strategische Ausrichtung orientiert sich an Projekten, mit denen wir unsere Zukunft und die der Mineralölbranche maßgeblich mitgestalten können. Die Energiewende stellt uns dabei nicht nur vor Herausforderungen, vielmehr sehen wir große Chancen darin, uns neu auszurichten und die Zukunft des Standorts und damit der Arbeitsplätze zu sichern. Eines der Themen, die uns in diesem Rahmen beschäftigen, ist die gesetzliche Vorgabe, den Schwefelgehalt im Schiffsdiesel ab dem Jahr 2020 deutlich zu reduzieren. Dies stellt uns vor die Herausforderung, den Absatz von schwefelreichen Produkten, zu denen neben Schiffsdiesel auch Bitumen gehört, aufrecht zu erhalten. „Hier wird die Raffinerie ihre Tätigkeiten im Bereich Bitumen ausbauen und diese zukünftig auch per Schiff exportieren“, so Jürgen Wollschläger.
„Dies ist eines von vielen wichtigen Themen, die auch unsere Ehemaligen brennend interessieren“, fügt der Geschäftsführer hinzu und leitet über zum Gastbeitrag von Martin Eckard von der Entwicklungsagentur Region Heide, der zum Thema „ENTREE100: Energiewende – und dann? Forschungsentwicklungen zur Energiewende im Kontext der Region Heide“ referierte.

 

 

 

 

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