Synthetische Kraftstoffe – Energieträger der Zukunft

Studie belegt: Für eine weitgehend treibhausgasneutrale Energieversorgung sind flüssige erneuerbare Kraftstoffe unverzichtbar.

Hemmingstedt - Am gestrigen Abend wurden in Hamburg die Ergebnisse der Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ erstmals auch für den norddeutschen Raum vorgestellt. Teilnehmer einer anschließenden Expertendiskussion war Jürgen Wollschläger, Geschäftsführer der Raffinerie Heide GmbH. Denn die von der Prognos AG durchgeführte Studie belegt: Flüssige erneuerbare – also synthetische – Kraftstoffe sind für eine weitgehend treibhausgasneutrale Energieversorgung, wie sie das Pariser Klimaabkommen aus dem Jahr 2015 vorsieht, in Zukunft unverzichtbar. Die Raffinerie Heide GmbH ist schon heute in genau diesem Bereich, der Erzeugung flüssiger Energieträger mit Hilfe von Strom, also „Power-to-liquid“ aktiv.
So hat das Hemmingstedter Unternehmen im Sommer 2018 gemeinsam mit fünf weiteren Partnern aus Industrie und Wissenschaft und unter der Leitung der Universität Bremen die Arbeiten an dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekt KEROSyN100 aufgenommen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Herstellung von umweltfreundlichem, synthetischem Kerosin durch die Nutzung von Windenergie. „Synthetische Kraftstoffe sind die Zukunft. Für die Herstellung dieser neuen Kraftstoffe bringt der Standort unserer Raffinerie einen entscheidenden Vorteil mit sich: Wir haben die Windenergie und damit den benötigten Strom direkt vor unserer Haustür. Um heute die Weichen für morgen zu stellen, unterstützen wir mit unseren Know-how und Möglichkeiten die Forschung und Umsetzung dieser erneuerbaren Kraftstoffe“, so Jürgen Wollschläger, Geschäftsführer der Raffinerie Heide.

Weiterführende Informationen zu der Studie finden Sie unter den folgenden Links:

https://www.zukunftsheizen.de/presse/presse/prognos-studie.html https://www.zukunftsheizen.de/ueber-iwo/projekte-und-studien/prognos-studie.html

Die Auftraggeber der Studie sind das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), die MEW Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland, der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) sowie der UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen.

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