Stillstandsarbeiten in der Raffinerie Heide

In der Zeit vom 05. August bis zum 06. Oktober 2019 finden in der Raffinerie Heide planmäßig Revisionsarbeiten. Während im August erste Vorarbeiten bereits beginnen, werden ab Anfang September die betroffenen Produktionsanlagen durch Sachverständige des TÜV Nord inspiziert. Für die bevorstehenden Arbeiten an zwei Produktionsanlagen werden unsere 150 raffinerieeigenen Kolleginnen und Kollegen von rund 1.050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern externer Partnerfirmen unterstützt.  

Wartungs- und Reinigungsarbeiten gehören zum Tagesgeschäft der Raffinerie. Ein- bis zweimal im Jahr finden allerdings größere Inspektionen statt, sogenannte Stillstände. Diese sind ein wesentlicher Teil unseres Geschäfts. Reinigungsstillstände und TÜV-Inspektionen dienen dem sicheren und zuverlässigen Betrieb der Produktionsanlagen in der Raffinerie Heide und sind damit eine tragende Säule, wenn es um den Schutz von Gesundheit, Umwelt und Sicherheit geht.

Erste Vorarbeiten beginnen bereits am 05. August. Ab Anfang September werden die betroffenen Produktionsanlagen nach dem erfolgten Abfahren geöffnet, gereinigt, inspiziert und – falls erforderlich – repariert. Für eben diese Anlagen wird zwar in der Branche von einem Stillstand gesprochen – jedoch steht die Raffinerie in dieser Zeit keinesfalls still. Vielmehr erfolgen die Arbeiten im laufenden, in wenigen Teilen reduzierten Betrieb. So stellt die Raffinerie Heide die Belieferung der Kunden mit Produkten auch in dieser Zeit sicher.

Von außen werden die Aktivitäten auf dem Unternehmensgelände zum Beispiel an dem Einsatz von Kränen – insgesamt 12 Kräne über den gesamten Zeitraum – zu erkennen sein. Diese werden die Reinigung und Wartung der großen Anlagenteile, wie beispielsweise 132 Wärmetauscher und 14 Kolonnen unterstützen. Außerdem kann es in der Zeit zu einer vermehrten Fackelnutzung kommen. Dies ist notwendig, um während der laufenden Arbeiten Gase kontrolliert und sicher abzuführen.

Unsere 150 raffinerieeigenen Kolleginnen und Kollegen werden während des Zeitraums von rund 1.050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern externer Partnerfirmen unterstützt. So kann es insbesondere zum Schichtbeginn um 7.00 Uhr und um 18.00 Uhr zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um das Raffineriegelände kommen.

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