Raffinerie Heide blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück - Geschäftsführer Jürgen Wollschläger zieht Bilanz

Am Abend des 26. April 2018 hat die Raffinerie traditionell Kunden, Geschäftspartner und Stakeholder im Stadttheater Heide begrüßt, um einmal mehr Bilanz zu ziehen. Die Themen des Abends waren vielfältig. Moderator Andreas Otto und Jürgen Wollschläger, Geschäftsführer der Raffinerie, führten durch den Abend. 2017 erwies sich für den Mittelständler als sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Die gute Arbeit der letzten Jahre sowie eine positive Marktentwicklung trugen zu diesem Ergebnis bei. Der Umsatz der Raffinerie Heide lag im vergangenen Jahr bei 2,1 Milliarden Euro. Der Rohöldurchsatz belief sich auf 4,3 Millionen Tonnen und die Anzahl der verkauften Mineralölprodukte betrug 4,538 Millionen Tonnen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr investierte das Unternehmen 19,1 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung der Produktionsanlagen. Die Investitionssumme seit Beginn der Eigenständigkeit beläuft sich auf mehr als 200 Millionen Euro. „Wir haben das Ziel, unsere Zukunft selbst aktiv und langfristig zu gestalten. Um für die kommenden Jahre und Aufgaben gewappnet zu sein, braucht es einen sicheren und zuverlässigen Produktionsbetrieb sowie Teamwork, bei dem jederzeit ein Zahnrad in das andere greift“, so Jürgen Wollschläger, Geschäftsführer der Raffinerie Heide. Dass man auf dem richtigen Weg ist, zeigt nicht zuletzt das Ergebnis eines weltweiten Raffinerie-Benchmarks. Hier belegt das Unternehmen Platz eins in Europa im Bereich der Anlagenverfügbarkeit – weltweit liegt man an Position zwei. So konnte die Raffinerie Heide im Jahr 2017 auf eine hervorragende Auslastung der Anlagen zurückblicken: 2017 lag die Verfügbarkeit bei 97 Prozent und die Auslastung der Produktionsanlagen bei 86 Prozent.

Auch in Zukunft will Wollschläger weiter für positive Ergebnisse sorgen. Der Geschäftsführer verantwortet seit Anfang Dezember 2017 gesamthaftend die Geschicke der Raffinerie. Gemeinsam mit einer starken Führungsriege und einer engagierten Mannschaft sollen auch kommende Herausforderungen gemeistert werden. In dem Zusammenhang wird unter anderem verstärkt das Thema „Grüner Wasserstoff“ bearbeitet. „Hemmingstedt ist für mich der perfekte Standort für dieses Thema“, resümiert Wollschläger. „Neben einem Umspannwerk der 380-kV-Tennet-Leitung verfügen wir als Raffinerie über drei Kavernen, die als Pufferspeicher dienen könnten, sowie über eine eigene Wasserstoff-Pipeline zum ChemCoast Park in Brunsbüttel – herausragende Standortfaktoren, wenn man über die Herstellung regenerativer Kraftstoffe nachdenkt. Darum engagieren wir uns als Unternehmen schon heute in den Projekten ENTREE100 und KeroSyn100.“

 

Über die Raffinerie Heide

Die Raffinerie Heide GmbH ist ein Unternehmen der Klesch-Gruppe und zählt mit rund 530 Mitarbeitern und 30 Auszubildenden zu den größten Arbeitgebern in Dithmarschen, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen verfügt über eine Verarbeitungskapazität von 4,5 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr, so viel wie der komplette Mineralölbedarf Schleswig-Holsteins. Die seit 2010 mittelständisch ausgerichtete Raffinerie produziert klassische Mineralölerzeugnisse wie Ottokraftstoffe, Diesel- oder Flugkraftstoff. Zudem stellt sie leichtes Heizöl sowie Grundstoffe für die chemische Industrie her. Die Raffinerie Heide, die eine der komplexesten europäischen Raffinerien ist, gehört im internationalen Vergleich durch strenge Sorgfaltsmaßstäbe bei der Instandhaltung in Bezug auf Auslastung und Verfügbarkeit zu den besten in Europa.

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